Aktuelles - Detail

Inhalte der Jägerprüfung in NRW

aktuelle Tips für die Mündliche Jägerprüfung in Bonn

- neues ökologisches Jagdgesetz (ÖJG) für NRW vom 28.05.2015

  Schwerpunkte des ÖJG sind der stärkere Schutz des Waldes und der Wildtiere

- novellierter § 6a BJG: Befriedung von Grundflächen aus ethischen Gründen

- bleifreie Munition auf Schießständen und auf der Jagd

- Jagdabgabe, Naturschutzverbände, Wildforschungsstelle von NRW

 

- Die Geweihbildung ist abhängig von Hormonen, insbesondere dem Testosteron.

- Naturschutzgebiete, Fledermäuse, Spitzmaus, Lärchenfenster, Himmelsteich

- Ameisen, Singvögel, Hoch- und Niedermoor, Bilche, Tierstimmen, Amphibien

- Roßkastanien-Miniermotte, Eichenprozessionsspinner, Spinnen, Insekten, Kerbtiere

- Wer Schmetterlinge will, braucht Brennesseln!   Rund 50 Schmetterlingsarten

  benötigen im Raupenstadium die Brennessel als Futterpflanze.

 

- Unterschiede zwischen Auenwald und Bruchwald

- biotische und abiotischen Umweltfaktoren, Neozoen und Prädatoren

- Unterscheidung der Fraßspuren bei der Rötelmaus und bei der Waldmaus

- Genehmigungspflicht von Teichen, ab 200 m² wasserrechtliches Gutachten,

  SO-Ausrichtung bei der Neuanlage von Teichen beachten

- Zusammenhang zwischen Botolismus und Eutrophierung

- Botulismus, Landmaschienen und Silage  (Frischling in der Maissilage)

- Ereger von Wildkrankheiten, Afrikanische Schweinepest

 

- Stellung des Hundegebisses, Teckellähme

- Ernte- und Düngermengen, Grunddüngerarten

- Berechnung von Wildschäden und Schadensregulierung

- Wildackerpflanzen für Schwarzwild, Verbißgarten, Proßholzfläche

- Fledermauskasten, elektronisches Fangmeldesystem für Wildfallen

- Streuobstwiesen, der Specht und der Steinkauz, Schlüsselart oder Leitart

- Schwarzstorch und Waldsperrung

 

- regenerative und vegetative Phase von Pflanzen

- Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft, Forstbetriebsgemeinschaft

- Zuwachs bei der Fichte pro Jahr (10 bis 11 Festmeter pro Hektar)

- Kupferstecher sternförmige Fraßspuren oben, Buchdrucker leiterförmige unten

- empfohlenes Mindestgeschoßgewicht von 10 g für Schalenwild

- Weizen gehört zu den Gräsern und Buchweizen ist ein Knöterichgewächs

- Der Walnußbaum ist ein Zwitter

 

Diese Auflistung besitzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber diese Fragen wurden in den letzten fünf Jahren in der Bonner Jägerprüfung gestellt und sind den Prüflingen und Ausbildern in besonderer Weise aufgefallen, weil sie entweder ungewöhnlich sind oder öfter gestellt wurden.

Da ich als Beisitzer regelmäßig an den mündlichen Jägerprüfungen teilnehme, kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen, daß der Anteil an Fragen aus dem Naturschutz in den letzten Jahren zugenommen hat.

Daher kann ich jedem Prüfling nur empfehlen, sich auch im Fachgebiet Tierarten, Wildbiologie, Wildhege und Naturschutz entsprechend auf die Prüfung vorzubereiten.

Unabhängig davon ist jedoch auch das fundierte Grundwissen in allen anderen Fachgebieten und besonders die sichere Waffenhandhabung eine wesentliche Voraussetzung zum erfolgreichen Bestehen der Jägerprüfung.